Operation Plunder & Varsity


„Die Operation Plunder war eine während des Zweiten Weltkriegs durch britische, kanadische und US-amerikanische Truppen durchgeführte Überquerung des Rheins zwischen Emmerich am Rhein und Wesel. Der Hauptangriff erfolgte im britischen Abschnitt zwischen Wesel und Rees. Die Operation, an der 29 Divisionen beteiligt waren, beinhaltete neben der Operation Archway die Operation Varsity. Die Rheinüberquerung nördlich des Ruhrgebiets bildete zusammen mit dem amerikanischen Überschreiten des Rheins bei Remagen die Grundlage des Ruhrkessels.

 

Wesel 1945

 

Wesel 1945

 

Winston Churchill südlich von Wesel, 25. März 1945

 

Winston Churchill südlich von Wesel, 25. März 1945

Die Operation Plunder begann 13 Tage nach dem Rückzug der deutschen Truppen über den Rhein und der daran anschließenden Zerstörung der Eisenbahnbrücke Wesel als letzter unter Kontrolle der Wehrmacht stehenden Rheinbrücke. Die 51. Highland Division eröffnete um 21:00 Uhr des 23. März 1945 die Kampfhandlungen. Unterstützt durch Schwimmpanzer hatten bis 9:45 Uhr alle drei Brigaden den Rhein bei Rees überquert, doch dauerten die Kampfhandlungen noch bis zum Nachmittag an. In der Vorbereitung der Operation war die Bevölkerung der durch alliierte Truppen eingenommenen linksrheinischen Städte bereits nach Bedburg-Hau evakuiert, das linke Rheinufer vernebelt und mit dem Bau von Behelfsbrücken begonnen worden. Am rechten Rheinufer stehende Einheiten der Wehrmacht feuerten insbesondere mit Artilleriegeschützen ohne Sicht auf die gegenüberliegende Seite des Flusses. Die Rheinüberquerung bei Wesel begann um 22:00 Uhr. Nachdem die Royal Air Force die Stadt bombardiert hatte, überquerte das 46. Royal Marine Commando den Rhein. Verstärkt durch die amerikanische 17. Airborne Division dauerten die Kämpfe bis zum nächsten Abend an. In der Zwischenzeit hatte die 15. Scottish Division von Xanten aus übergesetzt und sicherte gegen geringen Widerstand das Rheinufer bei Bislich. Am 24. März landeten im Zuge der Operation Varsity Truppen bei Hamminkeln, um die deutschen Nachschubrouten zu unterbrechen. Noch am 25. März kamen die Behelfsbrücken zum Einsatz. Bereits am 27. März galten die Kampfhandlungen der Operation Plunder zum größten Teil als abgeschlossen.

Am 25. März besuchten der britische Premierminister Winston Churchill und Feldmarschall Bernard Montgomery das Hauptquartier des alliierten Oberbefehlshabers Dwight D. Eisenhower, wo beide mit US-amerikanischen Offizieren und bewaffneten Garden bei Wesel über den Rhein setzen und 30 Minuten in feindlichem Gebiet verbrachten.“

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8 Gedanken zu “Operation Plunder & Varsity

  1. Wenn ich anmerken darf, dass in der 15th Scottish Division ein gewisser Joseph Park nach Bislich übergesetzt hat, dem ich unter anderem meine Existenz zu verdanken habe. ;)

  2. Gerade mal17 Jahre und 4Monate alt,Angehöriger des 3ten Fallschirmjäger-Granatwerfer-Lehrbattallion – unter dem Kommandeur Hptm. Milch – Bruder des Genralinspekteurs, Milch,waren wir von Bocholt über Dingden kommend in Hamminkeln vom 22. bis 26 März im Einsatz . Unter anderem hatte unser Batallion, Panzergeschütze und 12 cm Granatwerfer.Eingebuddelt in Löchern erwartenden wir den Angriff der gelandeten Alleierten. Da diese Gegenwehr hatten, wurde nun- vermutllich aus dem Raum Wesel, Artillerie eingesetzt. Dieser Beschuss auf unsere Stellung dauerte einen ganzen Tag. Verluste: 1 Volltreffer der Granatwerferstellung 2 Tote/ Vor mir ca. 20m entfernt hatte sich der Infanteristisch eingesetzte Zug unter einer Baumreihe eingegraben .dies ist wegen der Baumkrepierer tödlich – 2 Tote, 1 Verwundeter, der im Bunker der Anwohner des heutigen Anwesens der Fa. Hessling, gartenmöbel , Beerenhuk 2 in Hamminkeln , verbracht wurde. Der Bunker steht noch und soll vom Besitzer als Weinkeller dienen.Die Artellerie benutzte Geschosse milt hochempfingllichen Aufschlagzündern , da´heißt , dass diese unmittelbar nach dem Aufschlag explodierten ,und so mit den Splittern wirken sollte. Anders im 1ten Weltkrileg-Stellungskrieg – drangen die Granaten tief ins Erdreich bevor diese sxplodierten um Bunker und Erdlöcher zu verschütten. Tiefflieger wurden um Hamminkeln nicht eingesetzt, da etliche Vierlingsflak um Hamminkeln stationiert waren. Die Tiefllieger . Jabos , waren nur wegen der 3 Bomben gefährlich, vor den Bordkanonen war man in Erdlöchern sicher. Nach 3 Tagen Rückzug der uns täglich kämpfend bis nach Jaderberg führte uund wir dort den Waffenstillstand am 8. Mai erlebten. Über die Verbände der Alleierten mit ihrer Aussrüstung konnten wir nur staunen.

  3. „Westphal“ kam offenbar aus Weißewarte bei Tangerhütte, wo auch ich ausgebildet wurde?

  4. Richtig ,ich war in Weißewarthe ,von dort ging es glegentllich ins Kino nach Tangerhütte .Unser Troß , ging uns nachdem wir in Hamminkeln im Einsatz waren , verloren. Später habe ich gehört, dass dieser sich rechtzeitig in die Lüneburger Heide abgessetzt hatte , um dort das Kriegsende zu erwarten.Hallo lieber Erich Kuß , wo bist Du zu Haus meldi Dich mal unter meiner e-mail. Gruß F.A.H. Westphal ,Lluftfahrtsachverstämdiger und Berufsflugzeugführer,Fluglehrer.

  5. zu spät erfahren ,dass im vorigem jahr in hamminkeln ein treffen aller veteranen war zum gedenken an die operation plunder.wie gerne hätte ich da teilgenommen . vor ort ,hamminkeln war ich im jahr 2009,an gleicher stelle in der wir von -vermutlich von wesel aus- dem Artillerie-feuer ausgesetzt waren .naja so wars und die erinnerungen bleiben. therapiert wurden wir nicht , wir haben das erlebte so verarbeitet.F-A-H- Westphal ,noch heute im 85ten lebensjahr stehend noch als Flieger -Fluglehrer tätig.

  6. Ich habe, wahrscheinlich vor Ihnen, lieber Westphal, Weißewarte, 2. Kp., verlassen und geriet zur Aufklärungsabteilung 5. Fj. Division in den Westerwald, dann bis Oktober 1948 nach Frankreich.
    Erich Kuß

  7. Es war traurig ! Angst hatten wir nicht.Es war wohl der Selbsterhaltungstrieb.Hätte die Artillerie mit Verzögerungszünder eingesetzt,wären wir nicht mehr am Leben. Es wurden Hochempfindliche Aufschlagzünder eingesetzt, wegen der Spitterwirkung. Heinrich ( Hannes) Westphal

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